
Wer bauen will, der braucht ein Grundstück. Muss dieses erst gekauft werden, dann fallen die ersten Kosten an. Je nach Ort und Lage können Quadratmeterpreise von 15,00-100,00 Euro verlangt werden. Aber auch noch teurere Grundstücke werden angeboten. Zu den Grundstückspreisen kommen noch Nebenkosten, wie Grundbuch, Notar und Grunderwerbssteuer hinzu. Den Baugenehmigungen vom Amt folgen stets Rechnungen, die beglichen werden müssen. Auch der Architekt, der das Haus konzipiert hat, verlangt seinen Preis. Werden Handwerker benötigt, dann können Kostenvoranschläge sehr hilfreich sein. Dabei aber nicht nur auf den geringsten Betrag, sondern vielmehr auf Referenzen der Firma achten. Keiner hat etwas davon, günstig zu bauen und dann auf einer Bauruine zu sitzen.
Muss eine Finanzierung einer Bank in Anspruch genommen werden, dann sind meist bestimmte Versicherungen für den Bau abzuschließen. Diese werden durch die Bank für die Zeit der Finanzierung verlangt und können sich summieren. Nach der Fertigstellung des Hauses muss dieses mit einem Notarvertrag im Grundbuch eingetragen werden, so entstehen weitere Kosten.
Konnte man auf einem schon vorhandenen Grundstück, welches erschlossen ist, bauen, dann kann man mit 25 % des Hauswertes bei den Baunebenkosten rechnen. Kommt der Kauf des Grundstücks hinzu oder man muss es erst erschließen lassen, dann ist mit weit höheren Kosten zu rechnen. Beim Bau kann trotzdem an den Finanzen gespart werden. Durch erbrachte Eigenleistungen können die Kosten gesenkt werden, so können handwerklich begabte Menschen einige Arbeiten selbstständig ausführen. Auch Freunde und Verwandte dürfen helfen und so die Kosten senken.
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