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	<title>Geheimreporter &#187; Geheimwissen</title>
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		<title>Verkäufertricks enttarnt: Fallen Sie nicht mehr darauf rein</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Mar 2008 20:56:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geheimwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufen im Supermarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Verkaufspsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Verkäufertricks]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon manche Hausfrau hat sich dar&#252;ber ge&#228;rgert, dass sie im Supermarkt nur eine Kleinigkeit einkaufen wollte und dann doch mit einer Einkaufstasche voller Waren heimkehrte. Damit wurde sie ein Opfer der mancherlei Verkaufstricks, die von den Werbestrategen der Unternehmen mit Erfolg an ihr ausprobiert wurden.  Was nur wenige wissen: Ein ganzer Berufsstand lebt davon, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon manche Hausfrau hat sich dar&uuml;ber ge&auml;rgert, dass sie im Supermarkt nur eine Kleinigkeit einkaufen wollte und dann doch mit einer Einkaufstasche voller Waren heimkehrte. Damit wurde sie ein Opfer der mancherlei Verkaufstricks, die von den Werbestrategen der Unternehmen mit Erfolg an ihr ausprobiert wurden.  Was nur wenige wissen: Ein ganzer Berufsstand lebt davon, Verkaufstipps und -tricks zu entwickeln, mit denen den Leuten das Geld aus der Tasche gelockt werden soll. Da das Sparen &#8211; bzw. der Billigeinkauf &#8211; aber schon damit anf&auml;ngt, dass man sein Geld mit wachen Augen ausgibt, ist es unabdingbar, dass man sich einmal mit den verschiedenen psychologischen Kaufanreizen auseinandersetzt.</p>
<p><div style="page-break-after: always;"><span style="display: none;">&nbsp;</span></div>
<p>Und hier kommen die Tricks:</p>
<ul>
<li>Fertigen Sie sich bereits daheim eine Einkaufsliste an. Die meisten Ausgaben geschehen durch Spontank&auml;ufe. Wer aber nach Gef&uuml;hl einkauft und seinen Augen und Ohren freien Spielraum l&auml;sst, wird schnell von den verschiedenen Reizen gefangen genommen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Halten Sie sich an Ihre sorgf&auml;ltig ausgearbeitete Liste und nehmen Sie nach M&ouml;glichkeit nur soviel Geld mit, wie Sie tats&auml;chlich ben&ouml;tigen. Viel Geld in der Tasche verleitet zur Leichtsinnigkeit. Lassen Sie auch Kredit- und Scheckkarte daheim. Man kann kein Geld verplempern, wenn man keins mehr bei sich hat oder nicht dar&uuml;ber verf&uuml;gen kann.</li>
</ul>
<ul>
<li>Vergleichen Sie die Preise von Sonderangeboten. Wenn Sonderangebote offeriert werden, empfiehlt sich ein Preisvergleich. Lockangebote h&auml;lt jeder Supermarkt bereit. Vergleichen Sie deshalb die Inserate in den Tageszeitungen, Werbeprospekten und die aktuellen Marktberichte.</li>
</ul>
<ul>
<li>Machen Sie es sich zur Angewohnheit, an Sonderangeboten aber auch mal vorbeizugehen, wenn Sie sie nicht brauchen. Was n&uuml;tzt Ihnen zum Beispiel ein Sonderangebot Katzenfutter, wenn Sie keine Katze haben?</li>
</ul>
<ul>
<li>Gro&szlig;packungen werden von den meisten Kunden als besonders preisg&uuml;nstig eingesch&auml;tzt. Hierbei sollte man sich aber nicht blenden lassen. Abgesehen von sogenannten &quot;Mogelpackungen&quot; zeigt sich beim Umrechnen der oftmals bewusst krumm angegebenen Preise und Gewichte, dass Sie sich mit kleineren Packungen eigentlich besser stehen. Das trifft besonders dann zu, wenn etwa bei gr&ouml;sseren Packungen das Produkt schneller alt wird, zu &uuml;ppig verbraucht wird oder der Bedarf gering ist. Nehmen Sie sich ruhig einen kleinen Taschenrechner mit und checken Sie durch, was Ihnen das Produkt bei einer grossen und einer kleinen Mengenabnahme kostet.</li>
</ul>
<ul>
<li>Ein Kunde kauft dann am meisten, wenn es ihm besonders leicht gemacht wird. Das f&auml;ngt schon bei den Einkaufswagen an. Manch einer kauft nur deshalb soviel, weil sich alles so leicht in das Gef&auml;hrt packen l&auml;sst. Andere wieder sch&auml;men sich, wenn sie in dem riesigen Wagen nur 2-3 Teile liegen haben und nehmen dann &quot;anstandshalber&quot; noch ein paar andere Waren mit hinzu. Genau das ist aber mit den bequemen Einkaufswagen beabsichtigt. Wenn Sie die Wahl zwischen Einkaufswagen und Einkaufskorb haben, w&auml;hlen Sie einen Einkaufskorb, da passt nicht soviel rein und die Kauflust nimmt mit der Last des Korbes ab.</li>
</ul>
<ul>
<li>Achten Sie auf Artikel, die in Augenh&ouml;he liegen. Da ist besonders verf&uuml;hrerisch etwas mitzunehmen, was man eigentlich gar nicht braucht. Zudem sind dort postierte Waren in der Regel teurer als an versteckteren Pl&auml;tzen. Schauen Sie also ruhig einmal in die oberen und unteren Regale und Reihen. Die dort stehenden Produkte sind oft gleichwertig, aber billiger.</li>
</ul>
<ul>
<li>Lassen Sie nach M&ouml;glichkeit Ihre Kinder beim Einkauf daheim oder wenn es nicht anders geht und sie mit Ihnen gehen m&uuml;ssen, achten Sie auf die Kleinen. In den f&uuml;r Kleinkinder passenden Regalen liegen die meisten S&uuml;ssigkeiten und Kleinspielzeuge nicht etwa aus Zufall. Manches Produkt wurde schon von einer flinken Kinderhand ergriffen und &#8211; um des Friedens willen &#8211; mitgenommen. Versuchen Sie Ihr Kleinkind in den Sitz des Einkaufswagens zu setzen, da k&ouml;nnen Sie dann bestimmen, ob die Arml&auml;nge bis zum Regal reicht&#8230;</li>
</ul>
<ul>
<li>Auch wenn besonders grosse Preisschilder auf Artikel aufmerksam machen, muss das noch lange nicht bedeuten, dass es sich hierbei um Sonderangebote handelt oder die Waren preisg&uuml;nstiger sind. Ganz im Gegenteil dienen grosse, bunte Hinweis- und Preisschilder oftmals dem besonderen Kaufanreiz f&uuml;r Artikel, die im Vergleich zu anderen sogar teurer sind.</li>
</ul>
<ul>
<li>Lassen Sie sich nicht von grossen Mengen beeindrucken. So, wenn ein riesiger Berg Schokolade, Geb&auml;ck oder irgendeine andere Ware aufget&uuml;rmt wurde. Hier soll das Produkt f&uuml;r sich selbst werben und suggerieren, damit viele Leute den Artikel kaufen &#8211; warum also nicht auch Sie? Meistens finden Sie die gleichen Waren im Verkaufsraum selbst noch einmal, dann aber unscheinbar in einem Sammelregal.</li>
</ul>
<ul>
<li>Lassen Sie sich nicht durch &quot;Verknappung&quot; der Ware verleiten. Gerne wird der uralte Verkaufstrick angewendet, bei dem der Verk&auml;ufer lauthals verk&uuml;ndet, dass man nur noch wenige Exemplare eines ganz bestimmten Artikels hat. Hierbei soll das Verlangen geweckt werden &quot;schnell&quot; noch ein St&uuml;ck zu ergattern, obwohl vielleicht eine halbe Stunde sp&auml;ter bereits eine neue Ladung des ach so knappen Produkts aufgetischt wird. Dieser Verknappungstrick wird nicht nur im Kaufhaus angewendet, sondern auch von Staubsaugervertretern und Versicherungsverk&auml;ufern.</li>
</ul>
<ul>
<li>Vergleichen Sie die sogenannten &quot;Markenartikel&quot; mit anderen Produkten ohne oder mit einem weniger bekannten Namen. Bei den bekannten Marken zahlen Sie meistens deren Werbung mit, w&auml;hrend die unscheinbaren Namen oft noch besser sind als die teuren Marken. Das haben die Testergebnisse der Verbraucher- organisationen wie auch die der Stiftung Warentest schon des &ouml;fteren ergeben.</li>
</ul>
<ul>
<li>Seien Sie misstrauisch, wenn eine Ware mit dem Hinweis &quot;nur&quot; Euro .xx&#8230; angeboten wird. Dieses &quot;nur&quot; ist meistens teurer als der normale Preis f&uuml;r den Artikel. Das trifft auch f&uuml;r &quot;empfohlene Richtpreise&quot; zu. Ein solcher Preis ist immer &uuml;berh&ouml;ht, damit der H&auml;ndler noch die M&ouml;glichkeit hat, durch eigene Preisabstriche besonders g&uuml;nstig dazustehen. Besonders beliebt ist dieser Trick heute bei Uhren.</li>
</ul>
<ul>
<li>Lebensmittel im Ur- bzw. Naturzustand sind immer preiswerter als bearbeitet, gemahlen, gemixt, gekocht und sch&ouml;n bunt verpackt. Die so vorgefertigten, mundgerecht verpackten Artikel dienen nur der Bequemlichkeit. Hierbei spielt der psychologische Aspekt eine wesentliche Rolle.&quot;Einfach ins kochende Wasser werfen&quot; heisst es dann, oder: &quot;Im Handumdrehen fertig!&quot; Dabei kostet der K&auml;se, den man selber schneidet meistens weniger Zeit als der, bei dem man sich mit der Folie von einzeln, maschinell verpackten Scheiben herumschlagen muss. Das gleiche gilt f&uuml;r Fleisch, Gefl&uuml;gel, Obst und Gem&uuml;se.</li>
</ul>
<ul>
<li>Lassen Sie sich nicht von exotischen Bezeichnungen verleiten. Werbefachleute geben manchen Produkten phantasievolle Namen, obwohl ein Kalifornischer Schlemmerbraten genauso nur aus Rindfleisch ist wie ein St&uuml;ck ohne diesen Namen. Das trifft auch auf &quot;sonnensaftige Pfirsiche&quot; oder die &quot;Schokolade f&uuml;r die gl&uuml;cklichen Stunden zu zweit&quot; zu. Meistens identifiziert sich der K&auml;ufer mit dem Produkt und glaubt nachher nur noch eben diese Namensartikel kaufen zu m&uuml;ssen. Dabei schl&auml;gt sich die verheissungsvolle Werbebotschaft leider meistens nur auf den Preis nieder und weckt die Neugier der Leute.</li>
</ul>
<ul>
<li>Alkoholische Getr&auml;nke kauft man am besten nicht nach dem Etikett, sondern nach dem Geschmack. Sofern man kein absoluter Weinkenner ist, trinkt man Perl- und Prickelwein genauso gern wie teuren Champagner, von dem manch einer schon herb entt&auml;uscht wurde, obwohl er einen &quot;stolzen Preis&quot; daf&uuml;r bezahlte.&nbsp; Auch Wein-Hausmarken lassen sich oft von teuren Markenweinen kaum unterscheiden. Und doch betr&auml;gt der Preisunterschied hierf&uuml;r manchmal bis zu 150 Prozent. Demjenigen, der meint, dass es solche Unterschiede bei der gleichen Qualit&auml;t nicht geben k&ouml;nne sei verraten, dass die Weine oft von der gleichen Herstellerfirma kommen und lediglich das Etikett eine bessere Qualit&auml;t vort&auml;uscht. Will man einen solchen preiswerten Wein auch einmal Status bewussten G&auml;sten kredenzen, kann man es so machen wie die Gastst&auml;tten und das Getr&auml;nk in eine Karaffe umgef&uuml;llt einschenken.</li>
</ul>
<ul>
<li>Gut beleuchtete Verkaufstische bergen nur selten preisg&uuml;nstige Angebote. Hier soll die positive Stimmung verkaufen helfen. Befinden sich die Waren zudem auch noch in einer besonders harmonischen Anordnung, k&ouml;nnen Sie von einem teuren Preis ausgehen. Bei den billigen Sachen macht man sich meistens nicht so viel M&uuml;he mit dem Aufbau.</li>
</ul>
<ul>
<li>An den sogenannten &quot;W&uuml;hltischen&quot; sollten Sie zweimal hinschauen, bevor Sie etwas mitnehmen. Oft werden gezielt teurere Waren mit den preiswerten zusammengepackt. W&auml;hrend die billigen schnell &quot;vergriffen&quot; sind, finden die teureren schliesslich auch ihre Abnehmer. Ein uralter Trick, der dessen ungeachtet noch immer zieht.</li>
</ul>
<ul>
<li>Achten Sie auch einmal auf folgenden Trick: Da bietet eine Verk&auml;uferin laufend teure Blusen zum Preis von 100 und 150 Euro an und verweist auf Qualit&auml;t und andere Vorz&uuml;ge. Pl&ouml;tzlich zieht sie ein St&uuml;ck f&uuml;r &quot;nur&quot; 60 Euro aus dem Stapel &#8211; und die Kundinnen sind begeistert. Nachdem die Sachen zuerst zu &uuml;berh&ouml;hten Preisen offeriert wurden, muss der &quot;normale Preis&quot; geradezu als Schn&auml;ppchen erscheinen. So verkauften einmal zwei Obsth&auml;ndler Bananen und andere Fr&uuml;chte. Der eine zu einem anscheinend Wahnsinnspreis, der andere &#8211; etwa 20 Meter weiter &#8211; ca. 50 Prozent billiger. Beide waren Br&uuml;der und geh&ouml;rten zusammen. Durch die &uuml;berh&ouml;hten Preise des einen, str&ouml;mten die Kunden zum anderen Stand und kauften wie toll. Abends zogen beide in die gleiche Richtung heim, nachdem heimlich und unbemerkt kurz vor Toresschluss die Waren des teuren mit denen des billigen H&auml;ndlers vermischt worden waren.</li>
</ul>
<ul>
<li>H&uuml;ten Sie sich vor Regalen, die unmittelbar vor den Kassen aufgestellt sind. Zwar finden sich dort meistens nur kleine Mitbringsel wie Zigaretten und S&uuml;ssigkeiten. Doch sie sind ganz bewusst dort plaziert, damit der in der Schlange wartende Kunde, schnell noch einen Griff in das letzte Regal wagt. Hier werden oft noch bis zu 20 Prozent des Umsatzes erzielt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die meisten Menschen wenden sich beim Betreten eines Raumes zuerst nach rechts. Genau dort stehen dann auch die teuersten Artikel. Dabei sollen die Dekoration und Aufmachung helfen, Ihre Augen gefangenzunehmen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Mitteltische und -st&auml;nde sind mit Absicht dort aufgestellt, um den Lauf eines eintretenden Kunden zu bremsen. Hier soll man erst einmal stehenbleiben, um Waren, die woanders preiswerter sind, m&ouml;glichst sofort in den Korb zu packen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Ein interessanter Werbe- und Verkaufstrick ist es, zwei Artikel kombiniert anzubieten. So findet sich denn neben dem Saft auch das passende Gl&auml;ser-Set, bei den Turnschuhen liegen die Trainingsanz&uuml;ge und neben den Fertiggerichten kann man nicht selten Kocht&ouml;pfe aussuchen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Manchmal sind die Waren so verpackt, dass man sie nur paarweise oder dutzendweise kaufen kann. &Uuml;berlegen Sie, ob Sie eine so grosse Einheit brauchen und lassen Sie sich nicht vom scheinbar g&uuml;nstigeren Preis beeindrucken, wenn Sie die Sachen absolut nicht brauchen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Sanfte Hintergrundmusik wird von den Musikproduzenten gezielt auf den Gebrauch in Superm&auml;rkten abgestimmt. Sie soll den K&auml;ufer beschwingt stimmen und somit leichter zum Kauf anregen. Lassen Sie sich also nicht so sehr von Ihren Gef&uuml;hlen leiten, sondern kaufen Sie nur nach Liste genau das, was Sie auch ben&ouml;tigen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Gehen Sie nie mit hungrigem Magen einkaufen. Das verleitet zum Mehrkauf von S&uuml;ssigkeiten und Nahrungsmitteln.</li>
</ul>
<p>Wenn Sie noch weitere Tricks kennen, sind Sie herzlich eingeladen, diese hier als Kommentar beizusteuern.</p>
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		</item>
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		<title>Wie man sich gegen Telefonbuch-Betrug wehren kann</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Nov 2007 15:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gewerbetreibende kennen das Problem: Es kommt ein Fax rein, dass aussieht wie von der Telekom: Adresseintragsbestätigung. Absender ist irgendeine Firma, die für ein Telefonbuch, Anbieterbuch, Online-Verzeichnis, Gewerbe-Verzeichnis, Branchenverzeichnis oder sonst irgendein Verzeichnis die Adressdaten des Unternehmens verifizieren möchte. Oder es kommt ein Brief, der aussieht, als käme er von einer Behörde.
Lesen Sie das Fax oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gewerbetreibende kennen das Problem: Es kommt ein Fax rein, dass aussieht wie von der Telekom: Adresseintragsbestätigung. Absender ist irgendeine Firma, die für ein Telefonbuch, Anbieterbuch, Online-Verzeichnis, Gewerbe-Verzeichnis, Branchenverzeichnis oder sonst irgendein Verzeichnis die Adressdaten des Unternehmens verifizieren möchte. Oder es kommt ein Brief, der aussieht, als käme er von einer Behörde.</p>
<p><strong>Lesen Sie das Fax oder den Brief ganz genau durch</strong>, insbesondere das <strong>Kleingedruckte</strong>.</p>
<p>Es gibt nämlich Formulare, die so schön amtlich aussehen, dass sich keiner die Mühe macht, die Texte genau zu lesen. Und dann hat man ganz schnell einen unkündbaren &#8220;Premium-Eintrag&#8221; am Hacken, der hunderte von Euro kostet, aber nichts bringt. </p>
<h2><span id="more-29"></span>Die Tricks:</h2>
<h3>1. Scheinbare Kostenlosigkeit eines einfachen Adresseneintrags</h3>
<p>Die Aufmachung des Formulars suggeriert die Vorstellung, dass einfache Adressen-angaben kostenlos aufgenommen würden</p>
<p>Die Trickformulare sprechen entweder überhaupt nicht von einem Preis (z. B. erst auf der Rückseite in den AGBs) oder sie sprechen zunächst von einem kostenlosen Grundeintrag um dann in einem späteren Fließtext eine subtile Differenzierung vorzunehmen (z. B. Grundeintrag &#8211; Standardeintrag) oder &#8220;Your free basic registration in our CD-ROM is guaranteed even if you do not place an order&#8221; (Beispiel Novachannel). Andere wie das &#8220;<a href="http://www.gegenjustizunrecht.ru/6-Online/6g-Recht-und-Gerechtigkeit/Formular-Kommentare/f1-Henghuber-formular.html"><strong><font color="#0000cc">Henghuber Formular</font></strong></a>&#8221; benutzen zunächst nur das Wörtchen Grundeintrag und erklären dann an anderer Stelle gut versteckt, dass ein Preis dafür verlangt wird. Es gibt keinen objektiven Grund dafür, dass der Preis nicht deutlich herausgestellt wird, so dass er nicht übersehen werden kann.</p>
<p>Die Gestaltung des Formulars ist bewusste auf Irreführung abgestellte und stellt arglistige Täuschung dar.</p>
<h3>2. Ausnutzung einer üblichen Geschäftsroutine zur Irreführung</h3>
<p>Bei Adressbucheinträgen ist es üblich, dass Grundeinträge kostenlos sind. Jedes Jahr schicken die seriösen Adressbuch Verlage ihre Korrekturbögen und Aufnahme Formulare den einzutragenden Firmen und fordern dazu auf, die Richtigkeit der Adresse und / oder die Einwilligung zur Eintragung durch Unterschrift zu bestätigen (Datenschutz).</p>
<p>Dieses Routinemäßige machen sich dubiose Adressbuchverlage zunutze und schicken Formulare herum, die genau diesem Muster entsprechen.<br />
Zunächst wird ausführlich so getan, als handele es sich bei dem Formular um einen Routinevorgang, wie er von den seriösen Verlagen her bekannt ist. Das heißt: Aufmachung und Informationen sind so gestaltet, dass man in der Annahme bestätigt wird, hier einen typischen und üblichen Adressbucheintrag vor sich zu haben. z. B.: Fettgedruckt wird von Korrektur gesprochen oder darauf hingewiesen, dass man die Fax Nr. nicht vergessen soll. Allerlei optische Signale betonen das routinemäßige = graues Umweltpapier, keinerlei Werbung oder Anpreisung, Telekom Imitationen mit Schriftzug und Farbe usw.</p>
<p>Getäuscht wird nicht derjenige, der sorglos ist, sondern gerade der, welcher einen aufmerksamen Blick auf das Formular wirft &#8211; denn gerade der wird systematisch und schnell zu dem Schluß geführt, dass es hier einen Routinevorgang zu bedienen gilt.</p>
<p>Nachdem man das Formular als normal erkannt hat, ist es nicht mehr nötig, weiterzulesen oder gar das ganze Kleingedruckte und jedes Komma zu prüfen.</p>
<h3>3. Vermutung von Eintragungskosten wider jede Vernunft</h3>
<p>Als Adressat eines derartigen Formulars weiß man, dass Grundeinträge von Adressbuchfirmen grundsätzlich kostenlos angeboten werden. Nur so kann ein Register eine ausreichende Zahl von Eintragungen anwerben, um das Register für Nutzer repräsentativ &#8211; und nützlich &#8211; zu machen. Da man im geschäftlichen Verkehr &#8220;vernünftige&#8221; Angebote erwarten darf, erwartet man natürlich auch hier einen kostenlosen Grundeintrag.</p>
<p>Ich habe gerade eine in Russland gehostete Seite gefunden, die auflistet, wer hier in betrügerischer Absicht unterwegs ist. Erschreckend.  Diese Seite beschreibt aber nicht nur, wer die Hauptakteure in diesem Geschäft sind, sondern nennt auch erfolgversprechende Gegenmaßnahmen, selbst wenn das Fax oder der Brief bereits versehentlich wieder zurückgeschickt wurde.</p>
<p>Die Seite ist in Russland gehostet, weil man nur so den Nachstellversuchen der Akteure in diesem Markt ausweichen konnte. Man bittet auf der Seite um Unterstütung, die ich mit diesem Beitrag gerne leiste.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.gegenjustizunrecht.ru/6-Online/online.html" title="Seite gegen Adressbuchbetrug - lesenswert">Hier ist der Link zur Seite mit den Tipps</a></p>
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		<title>Call-Center Abwehr-Strategie und kostenloser Download eines Gegenscripts</title>
		<link>http://www.geheimreporter.de/2007/11/21/call-center-abwehr-strategie-und-kostenloser-download-eines-gegenscripts/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Nov 2007 14:14:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geheimwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Callcenter]]></category>
		<category><![CDATA[Gesprächsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[Telefonaquise]]></category>
		<category><![CDATA[Telefonverkauf]]></category>
		<category><![CDATA[unerwünschrt]]></category>
		<category><![CDATA[Werbeanrufe]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern abend war ich früher zuhause. Gegen 18:00 Uhr klingelte das Telefon. Eine Dame war dran und begrüßte mich mit den Worten
&#8220;Wir führen derzeit eine Umfrage unter Angestellten und Selbstständigen durch, hätten Sie zwei Minuten Zeit für mich?&#8221;.
Ok, wollen wir mal sehen, was da kommt und wie belastbar die Anruferin ist.
Erste Frage von mir:
&#8220;In wessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern abend war ich früher zuhause. Gegen 18:00 Uhr klingelte das Telefon. Eine Dame war dran und begrüßte mich mit den Worten</p>
<p>&#8220;Wir führen derzeit eine Umfrage unter Angestellten und Selbstständigen durch, hätten Sie zwei Minuten Zeit für mich?&#8221;.</p>
<p>Ok, wollen wir mal sehen, was da kommt und wie belastbar die Anruferin ist.</p>
<p>Erste Frage von mir:<br />
<em>&#8220;In wessen Auftrag führen Sie die Umfrage durch und mit welchem Ziel?&#8221;</em></p>
<p>Die Dame war offensichtlich bemüht, mich nicht gleich zu verlieren und nannte einen Firmennamen.</p>
<p>&#8220;<em>Wie war genau der Firmenname? Können Sie das bitte buchstabieren?&#8221;</em></p>
<p>Sie erklärte dann, dass mit der Umfrage geprüft werde, ob die Menschen wüssten, dass sie viele Subventionen (!) vom Staat aus Unkenntnis verschenken würden.</p>
<p><em>&#8220;Erklären Sie bitte, was Sie mit Subventionen meinen&#8230;&#8221;</em></p>
<p>Ja und da wolle man den Menschen helfen. </p>
<p><em>&#8220;Wie sieht denn Ihre Hilfe genau aus?&#8221;</em></p>
<p>Ob wir denn jetzt anfangen könnten? Wie alt ich denn sei? Ok, das beantworten wir mal. In welchem Bundesland ich geboren sei?</p>
<p><em>&#8220;Welchen Sinn macht denn diese Frage in Ihrer Umfrage? Gibt es Subventionen, die nach Geburtsbundesland ausgezahlt werden?&#8221;</em></p>
<p>Jetzt war die Anruferin endgültig überzeugt, dass hier jemand kein leichtes Opfer werden wollte.</p>
<p>Spürbar genervt gab sie an, dass sie ja nur nach ihrem Gesprächsablaufplan vorgehen würde. Und wenn ich keine Lust hätte, auf ihre Fragen zu antworten, dann hätte ich das doch gleich sagen sollen. Grußlos legte sie auf.</p>
<p>Um die Gegenwelle zu unterstützen, gibt es hier ein <a target="_blank" href="http://www.xs4all.nl/~egbg/duits.pdf" title="Das Ich wehr mich Script bei unerwünschten Werbeanrufen kostenlos runterladen">Gegenscript zum kostenlosen Download</a>. Wenn Sie das unter Ihrten Freunden verteilen, tun Sie etwas Gutes und werden auf viel Verständnis und weitere gute Stories stoßen. Kommentieren Sie ruhig, wenn Sie selbst Erlebnisse dieser Art oder auch anderer Art hatten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Big Brother rückt näher: Reisepass mit Fingerabdruck</title>
		<link>http://www.geheimreporter.de/2007/11/01/big-brother-ruckt-naher-reisepass-mit-fingerabdruck/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Nov 2007 17:49:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geheimwissen]]></category>
		<category><![CDATA[biometrisch]]></category>
		<category><![CDATA[Fingerabdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Fingerabdrücke]]></category>
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		<category><![CDATA[Stokar]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer einen Reisepass beantragt, muss seit heute zwei Fingerabdrücke abgeben. Die Daten werden auf einem Chip im Pass elektronisch gespeichert. Gebühren und Geltungsdauer des Passes ändern sich nicht. Regierung und Behörden betonten, der neue ePass sei fälschungssicher und erschwere Kriminellen so ihr Handwerk erheblich. Erleichtern wird der neue Reisepass vor allem der Polizei Ihr Handwerk: Verdächtige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer einen Reisepass beantragt, muss seit heute zwei Fingerabdrücke abgeben. Die Daten werden auf einem Chip im Pass elektronisch gespeichert. Gebühren und Geltungsdauer des Passes ändern sich nicht. Regierung und Behörden betonten, der neue ePass sei fälschungssicher und erschwere Kriminellen so ihr Handwerk erheblich. Erleichtern wird der neue Reisepass vor allem der Polizei Ihr Handwerk: Verdächtige brauchen dann nur noch ihren Ausweis vorzeigen, das lästige Fingerabdruck entnehmen entfällt. Und so werden ab sofort unbescholtene Bürger zum Fingerabdrucknehmen in den bundesdeutschen Ämtern vorgeladen &#8211; nur weil sie ins Ausland reisen möchten. Ich habe mir mal die dpa-Meldung vorgenommen und ein wenig kommentiert:</p>
<p>Experten und Opposition fürchten: Auch Kriminelle könnten die Daten auslesen und missbrauchen. (zum Beispiel, um diese Fingerabdrücke irgendwo nachzuzeichnen?)</p>
<p><span id="more-24"></span>Der Bundes-Datenschutzbeauftragte Peter Schaar warnte die Koalition vor der Realisierung ihres Vorhabens, 2009 auch den Personalausweis mit digitalen Fingerabdrücken einzuführen. Sonst gebe es &#8220;eine flächendeckende Erfassung&#8221;, sagte er am Donnerstag im RBB- Inforadio. (Hier irrt der Bundesdatenschutzbeauftragte: Die flächendeckende Erfassung gibts doch schon längst&#8230;).</p>
<p>Beim neuen ePass müssen die Antragsteller in der Regel ihre beiden Zeigefinger auf einen Scanner drücken. Die Daten sollen nicht zentral oder in Ämtern gespeichert werden. (wer das glaubt, der kennt den Schäuble nicht). Die Bundesdruckerei versicherte, die &#8220;Vertraulichkeit der Daten&#8221; sei gewährleistet. (Die Bundesdruckerei hielt auch den Euro bei Einführung für absolut fäschungssicher). Der Chip ist nach offiziellen Angaben immun gegen Attacken von außen &#8211; auch gegen unberechtigtes Auslesen der Daten. Grund: Die Chipdaten sollen nur von Geräten gelesen werden können, die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik dazu berechtigt wurdenn (als ob auch nur irgendein Gerät beim Bundesamt für Sicherheit nachfragt, bevor es die Daten ausliest).</p>
<p>Die Stadt Lübeck und das unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein bieten dennoch für sechs Euro Aluminium- Schutzhüllen an. (warum nur Lübeck? Wissen die mehr?) Sie sollen verhindern, dass Kriminelle die Daten doch per Funk aus geringer Entfernung auslesen, wenn der Pass irgendwo liegt. Alexander Dix, der Berliner Datenschutz-Beauftragte, sagte dem Sender n-tv, selbst der Präsident des Bundeskriminalamts, Jörg Ziercke, trage seinen Pass in einer Aluminiumfolie (Schön für ihn und Warnung an alle, die das nicht tun, denn er wird schon seine Gründe haben).</p>
<p>Für Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) sind die Fingerabdrücke vor allem eine Hilfe für den Staat, &#8220;Kriminellen technologisch einen Schritt voraus zu sein&#8221;. Einreise mit falschem Pass und Missbrauch von Pässen ähnlich aussehender Personen würden unmöglich (ist denn schon mal jemand mit dem Pass von Herrn Schäuble eingereist?).</p>
<p>Die FDP-Fraktions-Innenexpertin Gisela Piltz bemängelte: &#8220;Früher wurden Fingerabdrücke nur von Verbrechern genommen.&#8221; Es sei &#8220;nur eine Frage der Zeit&#8221;, bis Hacker die Kontrollen überwinden. (Die Frau Piltz hat Recht: Früher gab es auch nicht überall Kameras und Raucher wurden nicht diskriminiert). Die Grünen- Fachpolitikerin Silke Stokar sagte der Deutschen Presse-Agentur dpa: &#8220;Die Sicherheit der Daten kann vom Staat nicht garantiert werden.&#8221; (Woher will die das wissen?) Der Fraktionsexperte der Linken, Jan Korte, sagte, aus Sicherheitsgründen gebe es bei Diplomatenpässen keine Funkchips. (Schön, dass sich hier <u>jeder</u> zu Wort melden darf.)</p>
<p>Für Schaar ist der neue Pass &#8220;unnötig&#8221;, weil die seit zwei Jahren bereits vorgeschriebenen Fotos mit neutralem Gesichtsausdruck und Frontalperspektive die Pässe bereits sicher gemacht hätten, wie er dem Sender N24 sagte. Konrad Freiberg, Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), sagte dem Sender MDR Info hingegen, Fälschungen seien nun &#8220;weitestgehend ausgeschlossen&#8221;. Beim Menschenhandel sei Pass- Missbrauch vorgekommen. Die Deutsche Polizeigewerkschaft lobte, der Bund habe Vorgaben der EU zügig umgesetzt.</p>
<p>Alte Pässe bleiben (noch) gültig. Ein zehn Jahre gültiger ePass kostet weiter 59 Euro. (das ist schon ziemlich viel Geld) Menschen unter 24 bekommen einen sechs Jahre gültigen Pass für 37,50 Euro. (Studentenrabatt?) Kinder können nicht mehr bei den Eltern eingetragen werden. Für Kinder unter 12 Jahren werden ePässe ausgestellt. Kinder unter 6 müssen keine Fingerabdrücke geben. Jährlich werden im Schnitt 2,5 Millionen Pass-Anträge gestellt.</p>
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